Virtueller Assistent werden und damit Geld verdienen: Nur so klappt es

virtueller assistent

Was ist ein virtueller Assistent?

In einer zunehmend digitalisierten Welt gibt es immer mehr Möglichkeiten, remote Geld zu verdienen. Eine besonders vielversprechende Option ist die Arbeit als virtueller Assistent (kurz: VA).

Ein virtueller Assistent ist eine Person, die Unternehmen und Einzelpersonen bei verschiedenen Aufgaben und Projekten unterstützt, ohne dabei physisch im Büro oder bei Kunden vor Ort zu sein. Dies bedeutet, dass ein virtueller Assistent seine Arbeit von überall aus erledigen kann, solange er Zugang zu einem Computer und einer zuverlässigen Internetverbindung hat.

Doch wie wird man virtueller Assistent und welche Fähigkeiten benötigt man dafür? Was macht ein VA genau und muss man als virtueller Assistent ein Gewerbe anmelden, wie hoch sind die Verdienstmöglichkeiten und welche Jobmöglichkeiten gibt es? In diesem Blogartikel werden wir all diese Fragen beantworten und ich zeige dir, wie du erfolgreich als virtueller Assistent arbeiten und damit Geld verdienen kannst.

Wie wird man virtueller Assistent und welche Fähigkeiten und Ausbildung braucht man?

Um als virtueller Assistent zu arbeiten, brauchst du keine bestimmte Ausbildung oder Qualifikation. Im Prinzip kann jeder mit einer guten Internetverbindung, einem PC oder Laptop und genügend Leidenschaft und Motivation als virtueller Assistent durchstarten und Geld verdienen.

Anzeige

Du solltest aber über bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften verfügen, die für die virtuelle Assistenz wichtig sind. Da die Aufgaben eines virtuellen Assistenten sehr vielfältig sind und sich von Person zu Person stark unterscheiden können, sind entsprechend auch die erforderlichen Fähigkeiten je nach Position unterschiedlich. Dennoch hier eine Auflistung der wichtigsten Fähigkeiten und Eigenschaften, über die jeder virtuelle Assistent verfügen sollte:

  • Kommunikationsfähigkeit: Du solltest in der Lage sein, klar, effektiv und professionell mit deinen Auftraggebern und Kunden zu kommunizieren, sowohl schriftlich als auch mündlich.
  • Organisationstalent: Als virtueller Assistent wirst du oft mit verschiedenen Projekten und Aufgaben gleichzeitig beschäftigt sein. Daher ist es wichtig, dass du gut organisiert bist und den Überblick behalten kannst.
  • Zeitmanagement-Fähigkeiten: Du musst in der Lage sein, deine Zeit effektiv zu planen und zu nutzen, um deine Aufgaben fristgerecht zu erledigen. Dafür verwende ich Trello.
  • Technische Fähigkeiten: Da du hauptsächlich online arbeitest, solltest du über grundlegende Computer- und Internetkenntnisse verfügen und mit verschiedenen Tools und Plattformen vertraut sein. Zumindest die Office-Anwendungen sollten dir gut vertraut sein.
  • Flexibilität: Als virtueller Assistent arbeitest du oft für verschiedene Kunden und in verschiedenen Branchen. Daher ist es wichtig, dass du flexibel und anpassungsfähig bist.
  • Lernbereitschaft: Die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ändern sich ständig, daher solltest du bereit sein, neue Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben und dich ständig weiterzubilden. Hier findest du eine Übersicht kostenloser Finanzbücher, mit deren Hilfe du ein Online-Business aufbauen und Geld im Internet verdienen kannst.
  • Selbstständiges Arbeiten: Auch wenn du teils als virtueller Assistent in Teams arbeitest, ist es so, dass du oftmals selbstständig auf dich allein gestellt an verschiedenen Aufgaben arbeitest. Daher solltest du in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen und eigenständig zu arbeiten.
  • Berufliche Selbstständigkeit: Viele virtuelle Assistenten arbeiten auf freiberuflicher Basis oder haben ein Gewerbe angemeldet. Sie sind also selbstständige, mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn du dich entscheidest, als selbstständiger VA zu arbeiten, musst du entsprechend lernen, Rechnungen zu stellen, dich um die Buchhaltung kümmern und Steuererklärungen abgeben. Da du dies anfangs ggf. nicht an einen Buchhalter oder Steuerberater abgeben willst, musst du dich anfangs erst einmal selbst in diese Thematik einarbeiten und Durchhaltevermögen zeigen. Vor allem, wenn du anfangs noch nicht viele Kunden hast, musst du am Ball bleiben und einen eigenen Kundenstamm ausbauen. Alternativ gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich als virtueller Assistent anstellen zu lassen.
virtueller assistent

Was macht ein virtueller Assistent (Aufgaben etc.)?

Als virtueller Assistent unterstützt du Unternehmen und Selbstständige bei verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Diese Aufgaben erledigst du online von zu Hause aus oder remote von sonst irgendwo auf der Welt (hauptsache, das Internet ist gut) und kommunizierst mit deinen Kunden per E-Mail, Telefon oder Video-Chat.

Die Aufgaben, die ein virtueller Assistent erledigt, können sehr unterschiedlich sein und hängen von den Bedürfnissen des Kunden ab. Hier sind einige Beispiele:

  • E-Mail-Management: Du liest und beantwortest E-Mails im Namen deines Kunden und organisierst seinen Posteingang.
  • Terminplanung: Du koordinierst Termine und Veranstaltungen im Namen deines Kunden.
  • Recherche: Du suchst nach Informationen und Fakten zu bestimmten Themen.
  • Social Media Management: Du erstellst Beiträge, interagierst mit Followern und verwaltest das Social Media Profil deines Kunden.
  • Buchhaltung: Du kümmerst dich um Rechnungsstellung, Zahlungseingänge und Ausgaben.
  • Kundenbetreuung: Du beantwortest Fragen und Beschwerden von Kunden im Namen deines Kunden.
  • Content-Erstellung: Du schreibst Blog-Beiträge, Newsletter und andere Texte.
  • Technischer Support: Du hilfst bei technischen Problemen und Fragen, z. B. bei der Nutzung von Software oder der Einrichtung von Geräten.

Je nachdem, für welche Kunden du arbeitest, kann sich dein Arbeitsumfang stark unterscheiden. Einige Kunden benötigen nur wenige Stunden Arbeit pro Woche, während andere eine Vollzeitunterstützung benötigen. Es ist wichtig, dass du dich im Voraus mit deinem Kunden auf einen Arbeitsumfang und ein Honorar einigst, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wenn du als selbstständiger virtueller Assistent arbeitest ist es außerdem wichtig, dass du nicht nur einen einzigen Kunden hast, da sonst das Thema Scheinselbstständigkeit im Raum steht.

Anzeige

Insgesamt ist die Arbeit als virtueller Assistent sehr abwechslungsreich und vielfältig, du kannst von überall auf der Welt remote arbeiten. Viele Digitale Nomaden arbeiten als virtueller Assistent bzw. beginnen so ihre Selbstständigkeit, nebenbei kannst du versuchen, ein eigenes Business aufzubauen, bspw. mit einem eigenen Blog oder als Influencer auf Instagram.

Hier findest du eine Auflistung der besten kostenlosen Finanzbücher. Alle aufgelisteten Bücher handeln vom Geld verdienen im Internet bzw. Selbstständigkeit und Geschäftsideen und sind kostenlos.

Muss ich als virtueller Assistent ein Gewerbe anmelden?

Ob du als virtueller Assistent (mit steuerlichem Sitz in Deutschland) ein Gewerbe anmelden musst, hängt zunächst einmal davon ab, ob du als solcher in einem nichtselbstständigen Angestelltenverhältnis stehst oder du selbstständig bist.

Bist du angestellter Virtueller Assistent, bist du Arbeitnehmer und musst selbstverständlich kein Gewerbe anmelden.

Bist du allerdings als Selbstständiger tätig, musst du deine berufliche Selbstständigkeit anmelden und entsprechend Buchhaltung, Steuererklärung, Rechnungsstellung etc. übernehmen. Wird deine Tätigkeit als VA vom Finanzamt als Gewerbe eingestuft, musst du entsprechend ein Gewerbe anmelden. Wirst du dagegen als Freiberufler eingestuft, musst du kein Gewerbe anmelden. Ob du als Virtueller Assistent als Freiberufler oder Gewerbetreibender giltst, hängt von der genauen Art deiner Tätigkeit und dem zuständigen Bearbeiter im Finanzamt ab.

Anzeige

Wirst du als Freiberufler eingestuft, so hat das diverse steuerliche Vorteile gegenüber dem Gewerbe, so fällt dann bspw. keine Gewerbesteuer an.

Wirst du aber als Gewerbetreibender eingestuft, dann kann für dich (für den Anfang) die Einstufung als Kleinunternehmer relevant sein. Als Kleinunternehmer nach §19 UStG weist du keine Umsatzsteuer auf deinen Rechnungen aus, darfst dann aber bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten.

Insgesamt solltest du dich also im Vorfeld gut informieren, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für deine Tätigkeit als virtueller Assistent gelten und ob eine Gewerbeanmeldung notwendig ist. So vermeidest du mögliche Konflikte mit Behörden und kannst dich voll und ganz auf deine Tätigkeit konzentrieren.

Virtueller Assistent Jobmöglichkeiten

Als virtueller Assistent hast du viele Jobmöglichkeiten, da du von überall aus arbeiten kannst, solange du eine stabile Internetverbindung hast. Du kannst entweder selbstständig arbeiten und dich auf Plattformen wie Fiverr*, Upwork oder PeoplePerHour (>> 30€ Neukundenbonus) anmelden oder dich an Agenturen wenden, die virtuelle Assistenten vermitteln. Hier findest du die besten Freelance-Plattformen.

Auch immer mehr Unternehmen setzen auf virtuelle Assistenten, um Kosten zu sparen und flexibler zu arbeiten. Wenn du also spezielle Kenntnisse in einem Bereich hast, kannst du auch direkt bei Unternehmen nachfragen, ob sie einen virtuellen Assistenten suchen und dich anstellen lassen.

Anzeige

Virtueller Assistent Gehalt

Das Gehalt als selbstständiger virtueller Assistent variiert je nach deinen Fähigkeiten, deiner Erfahrung und der Art der Aufgaben, die du übernimmst. Als virtueller Assistent hast du verschiedene Möglichkeiten, dein Gehalt zu gestalten. In der Regel berechnest du dein Gehalt entweder stundenweise oder projektbasiert.

Stundenlohn Virtueller Assistent:

Der Stundenlohn kann je nach Tätigkeit, Branche und Erfahrung variieren. In Deutschland liegt der durchschnittliche Stundenlohn für selbstständige virtuelle Assistenten zwischen 20 und 50 Euro. Wenn du dich auf spezielle Tätigkeiten spezialisiert hast, kannst du auch einen höheren Stundenlohn verlangen. Zum Beispiel verlangen virtuelle Assistenten, die sich auf Programmierung, Design oder Übersetzungen spezialisiert haben, oft mehr als 50 Euro pro Stunde, auch 100 EURO die Stunde kommen vor, wobei das dann keine virtuellen Assistenten im eigentlichen Sinne mehr sind, sondern Freelance-Programmierer.

Projektbasiert:

Bei projektbasiertem Arbeiten vereinbarst du mit dem Kunden einen Festpreis für das gesamte Projekt. Hierbei solltest du darauf achten, dass du den Umfang des Projekts und die Anzahl der Arbeitsstunden realistisch einschätzt, um später nicht in Zeitnot zu geraten oder finanzielle Verluste zu machen.

Wenn du gerade erst als virtueller Assistent in deine Selbstständigkeit startest, kann es schwierig sein, dein Gehalt richtig zu kalkulieren. Du solltest darauf achten, dass du von deinem Stundensatz leben kannst, auch, wenn du gerade weniger Aufträge erhältst.

Eine weitere Möglichkeit, deinen Verdienst zu erhöhen, ist, dich auf bestimmte Nischen zu spezialisieren und Experte in einem Gebiet zu werden. Du musst versuchen, aus der Masse hervorzustechen und deine Sichtbarkeit erhöhen. Frage dich: Warum sollte mich ein Unternehmer für 40 €/Stunde beschäftigen, wenn ein Virtueller Assistent aus den Philippinen die gleiche Arbeit gerne für 7 €/Stunde übernimmt?

Anzeige

Virtuelle Assistenz Vor- und Nachteile

Wie bei jedem Beruf gibt es auch bei der virtuellen Assistenz Vor- und Nachteile. Hier sind einige der wichtigsten Vor- und Nachteile:

Vorteile Virtuelle Assistenz

  • Flexibilität: Als virtueller Assistent hast du die Möglichkeit, von überall aus zu arbeiten, solange du Zugang zum Internet hast. Du kannst von zu Hause aus arbeiten, in einem Café oder sogar im Ausland. Du hast die Freiheit, deine Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen so anzupassen, dass sie zu deinem Lebensstil passen.
  • Abwechslungsreiche Arbeit: Als virtueller Assistent hast du die Möglichkeit, eine Vielzahl von Aufgaben und Projekten zu übernehmen. Du arbeitest mit verschiedenen Kunden aus verschiedenen Branchen zusammen und hast so die Möglichkeit, immer wieder neue Herausforderungen zu meistern.
  • Eigenständigkeit: Als selbstständiger virtueller Assistent bist du dein eigener Chef. Du bestimmst deine Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten und Aufgaben selbst. Wenn du mit einem Kunden nicht mehr arbeiten willst, kannst du die Zusammenarbeit kündigen.

Nachteile Virtuelle Assistenz

  • Einsamkeit: Als virtueller Assistent arbeitest du oft alleine und hast keine Kollegen oder Mitarbeiter, mit denen du dich austauschen kannst. Das kann dazu führen, dass du dich isoliert fühlst und Schwierigkeiten hast, motiviert zu bleiben.
  • Keine festen Arbeitszeiten: Obwohl Flexibilität ein großer Vorteil ist, kann es auch schwierig sein, keine festen Arbeitszeiten zu haben. Es kann schwer sein, eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, was zu Überarbeitung und Burnout führen kann. Aber dies trifft natürlich nicht nur auf VA zu, sondern auf jeden Selbstständigen: du musst die Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden, um dich nicht zu überarbeiten.
  • Unvorhersehbarer Arbeitsaufwand: Als virtueller Assistent arbeitest du projektbasiert oder stundenweise, was bedeutet, dass dein Arbeitsaufwand unvorhersehbar sein kann. Manchmal hast du viel Arbeit, manchmal weniger, was die Planung deiner Finanzen erschweren kann.

Fazit: Lohnt es sich, als virtueller Assistent zu arbeiten?

Ob es sich lohnt, als virtueller Assistent zu arbeiten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn du gerne remote arbeitest und flexibel sein möchtest, kann die virtuelle Assistenz eine sehr gute Option für dich sein. Die vielfältigen Aufgabenbereiche machen die Arbeiten als virtuelle Assistenz ebenfalls sehr spannend und die Einstiegshürden (sowohl fachlich als auch finanziell) sind gering.

Wenn du ein Leben als Digitaler Nomade planst, ist die Arbeit als Virtueller Assistent gut geeignet, um erstmals online Geld zu verdienen. Nebenbei kannst du dann dein eigenes Business aufbauen und dein passives Einkommen erhöhen.

Hier findest du eine Übersicht kostenloser Finanzbücher, mit deren Hilfe du ein Online-Business aufbauen und Geld im Internet verdienen kannst.

FAQ


Schreibe einen Kommentar

11 + achtzehn =